Bedeutung
Das Sprichwort „Übermut tut selten gut“ warnt davor, dass übermäßige Selbstsicherheit oder Leichtsinn schnell negative Folgen haben. Wer seine Grenzen überschätzt oder Risiken ignoriert, läuft Gefahr zu scheitern oder andere zu gefährden. Die Redensart ruft zur Besonnenheit und Demut auf.
Verwendungsbeispiele
- Ein Projektteam geht ohne Tests live und muss eine Panne rückgängig machen: Übermut tut selten gut. - Ein Bergsteiger ignoriert Warnungen und riskiert einen Unfall. - Ein junger Gründer nimmt zu hohe Kredite auf und erkennt schmerzhaft: Übermut tut selten gut.
Historischer Kontext
Das Mahnwort findet sich bereits in mittelalterlichen Sprichwörtersammlungen, in denen Mönche vor Hochmut warnten. In der Fabelwelt und der Bibel (z.\u202fB. „Hochmut kommt vor dem Fall“) wurde übermäßige Selbstüberschätzung als gefährlich dargestellt. Frühneuzeitliche Sammler übernahmen den Reim „Übermut tut selten gut“, der sich bis heute als Aufforderung zu Maß und Zurückhaltung erhalten hat.
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