Bedeutung
Die Redensart besagt, dass Hoffnung selbst in aussichtslosen Situationen als letzter Funke bestehen bleibt. Sie betont die menschliche Fähigkeit, selbst in Krisen an eine positive Wendung zu glauben und sich nicht entmutigen zu lassen.
Verwendungsbeispiele
Auch nach der schweren Diagnose glaubten die Angehörigen an eine Besserung – die Hoffnung stirbt zuletzt. Bei der Jobsuche gab er nicht auf, denn Hoffnung stirbt zuletzt. Selbst wenn alles verloren scheint, erinnern wir uns daran: Hoffnung stirbt zuletzt.
Historischer Kontext
Der Gedanke, dass Hoffnung erst mit dem letzten Atemzug erlischt, findet sich bereits im lateinischen Sprichwort „Dum spiro, spero“ („Solange ich atme, hoffe ich“). In der deutschen Sprache wurde die Formulierung „Hoffnung stirbt zuletzt“ erst im 19. Jahrhundert populär. Sie greift die in der Antike und im Christentum verwurzelte Vorstellung auf, dass Hoffnung eine der stärksten Triebfedern des Menschen ist.
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